Materialien

Materialien für chemisches Ätzen

Nahezu alle Metalle und Metalllegierungen lassen sich chemisch ätzen; entscheidend sind passende Ätzlösung, Materialdicke und Geometrie. Hier die wichtigsten ätzbaren Werkstoffe im Überblick.

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  • Plattform seit 1998
  • Kostenlos & unverbindlich
  • Spezialbetriebe im DACH-Raum
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Faustregel: Wenn Sie ein Metall sehen, das in Blechform (0,02 – 2,0 mm) verfügbar ist, lässt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit chemisch ätzen. Spezialisierte Anbieter haben oft 700+ Werkstoffe auf Lager.

Weitere ätzbare Werkstoffe

Spezial-Anbieter verarbeiten zusätzlich:

  • Silber, Gold (Mikroelektronik, Schmuck)
  • Molybdän, Wolfram (Hochtemperatur-Anwendungen)
  • Kovar, Invar (Glas-Metall-Verbindungen, Präzisionsbauteile)
  • Hastelloy, Inconel, Monel (chemiebeständige Sonderlegierungen)
  • Beryllium-Kupfer (CuBe) für Hochleistungs-Federn

Wenn Ihr Werkstoff hier nicht aufgeführt ist, fragen Sie einfach an. Bei der Anfrage geben Sie "Anderes Material" an und schreiben den Werkstoff in das Freitextfeld.

Material-Auswahl: Was Sie wissen sollten

  • Materialdicke bestimmt maßgeblich die erreichbaren Toleranzen und die minimalen Strukturbreiten (Faustregel: Min-Bohrung ≥ 1,0 × Dicke)
  • Werkstoffnummer bzw. Legierungstyp sollte exakt angegeben werden – verschiedene Edelstähle reagieren unterschiedlich auf Ätzlösungen
  • Härtezustand ist relevant bei Federstahl: gehärtet (R = Federhart) bleibt beim Ätzen unverändert, was Stanzen nicht leisten kann
  • Verfügbarkeit – bei Sonderlegierungen oder Kleinmengen lohnt die frühe Abstimmung mit dem Ätzbetrieb

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