Branche · Automotive
Chemisches Ätzen für Automotive
Automotive ist seit Jahrzehnten eine Kernbranche für chemisches Ätzen — von Sensorik-Bauteilen über Interior-Design bis zu hochaktuellen Komponenten in Elektrifizierung und Batterietechnik.
Anwendungsfelder
- Sensorik: Encoder-Scheiben, Membranen, Drucksensor-Bauteile
- Interior-Design: dekorative Edelstahl-Lochbleche für Lautsprechergrills, Dachhimmel-Inserts, Türverkleidungen
- Elektrifizierung: Kontaktfedern für Hochstrom-Stecker, Stromsammler-Bleche, Bipolarplatten für Brennstoffzellen
- Battery: Stromableiter, Sicherungs-Bauteile, Zellverbinder, Wärmetauscher-Folien
- Abgastechnik: Katalysator-Komponenten, Lambda-Sensor-Bauteile
- Beleuchtung: Reflektor-Halterungen, optische Blenden
Werkstoffe
- Edelstahl 1.4301, 1.4404 für Sensorik und Interior
- Hochwarmfeste Edelstähle (1.4828, 1.4841) für Abgasanwendungen
- Kupfer und Kupferlegierungen für stromführende Bauteile
- Federstahl 1.4310 für Kontaktfedern
- Aluminium für leichtbau-relevante Bauteile
Qualitäts-Anforderungen
Automotive-Lieferanten arbeiten typisch nach IATF 16949. Standard sind PPAP-Dokumentation, EMPB, Erstmusterprüfberichte. Anbieter mit Ätz-Laser-Kombi (z. B. Ätztechnik Herz) können hybride Bauteile fertigen, die Ätzung und Laserschnitt in einer Prozesskette kombinieren.