Anwendung · Typenschilder

Typenschilder & Markierungen ätzen

Typenschilder, Geräte-Beschriftungen, UDI-Codes und Logos aus chemisch oder elektrochemisch geätztem Metall sind extrem beständig — sie überdauern Reinigung, Sterilisation, Witterung und mechanischen Abrieb.

Kurz: Typenschilder aus Edelstahl, Aluminium oder Messing werden entweder durchgeätzt (Bauteil aus Blech) oder mit Schrift/Logo halb-/oberflächengeätzt. Standardmaterial: 0,3–1,0 mm Blech, Schriften ab ca. 0,5 mm Höhe lesbar.

Zwei Verfahrensvarianten

  • Durchätzung des Typenschilds: Schild wird aus dem Blech herausgelöst, Schrift entsteht durch Tampondruck, Lasergravur oder Farbeintrag im Halbätzbereich.
  • Oberflächen-/Halbätzung: Schrift und Logo werden direkt in die Oberfläche geätzt — meist mit Farbeintrag (Eintönung) für Lesbarkeit. Klassische Edelstahl-Typenschild-Optik.
  • Elektrochemisches Ätzen (z. B. Stencil-Markierung) — sehr schneller Prozess für Serienmarkierung auf bestehenden Bauteilen, beliebt für UDI-Codes in der Medizintechnik.

Typische Anwendungen

  • Maschinen- und Anlagentechnik — beständige Typenschilder, oft konform zu Anhang III Maschinenrichtlinie
  • Medizintechnik — UDI-Markierungen auf Instrumenten und Implantaten, autoklavbestädig
  • Werkzeugbau — Werkzeug- und Komponenten-Beschriftungen
  • Architektur und Design — Edelstahl-Schilder, Türschilder, Wand-Embleme
  • Automotive — Plaketten, Embleme, Interior-Beschriftungen

Material- und Designfreiheit

  • Materialien: Edelstahl (rostfrei, autoklavbar), Aluminium (eloxierbar, farbig), Messing (dekorativ), Kupfer
  • Schriftgrößen ab ca. 0,5 mm Höhe lesbar
  • Logos, QR-Codes, Datamatrix, Barcodes — alles geometrisch frei umsetzbar
  • Farbeintrag in geätzten Vertiefungen für Kontrast
  • Eloxal (Aluminium) oder Brünierung (Stahl) zur Farbgebung möglich

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